Name: Luisa

Meine Schule zu Hause: Oberschule Naunhof

Meine Erasmus+-Schule in Graz: Landesberufsschule Graz 2

Meine Ziele für unseren Lernaufenthalt in Graz:

Meine Interessen und Hobbys:


Schule? Freiwillig? In den Ferien? Niemals!

Das dachte ich, als uns von dem Erasmus-Projekt in Graz erzählt wurde. Doch dieser Gedanke verschwand, nachdem ich mich besser informiert hatte. Ich dachte mir, es könnte eine super Chance sein, neue Leute und Umgebungen kennenzulernen. Meine Reise begann am 29.09 und endete am 07.10. Somit hatte ich also acht tolle, erlebnisreiche Tage. Lasst mich euch von diesen erzählen.  

Ich war insgesamt 5 Tage in einer Berufsschule, in der ich sowohl theoretisch als auch praktisch am Unterricht teilnahm und in den Beruf der Friseure hineingeschaut habe. Als der erste Tag an der Schule bevorstand, war ich anfangs sehr nervös und aufgeregt, doch dieses Gefühl ging schnell vorbei, als ich in die Klasse kam und ich meine neuen Mitschüler für diese Woche kennenlernte. Wir haben sehr viel gelacht und uns ausgetauscht. Obwohl manchmal einige kleine Missverständnisse wegen der Sprache aufkamen, haben wir uns alle super verstanden. Ich hätte nicht gedacht, dass sich die österreichische Sprache so von der Deutschen unterscheiden kann, trotz dessen habe ich mich sofort wohlgefühlt.  

Drei Mal in der Woche hatten wir praktische Arbeit im Salon, welcher sich direkt in der Schule befand. Lockenwickler, Dauerwellen und Stufen schneiden erlernte ich dort an Friseurköpfen. Obwohl es mein erstes Mal mit der Arbeit am Frisiermodell war, wurde ich viel gelobt, was mich sehr gefreut hat. Mein Highlight der ganzen Woche war, dass ich spontan Stufen geschnitten bekommen habe, ohne etwas dafür zu bezahlen.  

Im theoretischen Unterricht lernten wir viel über die Unterschiede von warmen und kalten Farbtönen, Gesichtsformen und alles über die Dauerwelle. Laut einer Farbbestimmung, bei der ich eine Haube und einen Kittel anziehen musste, bin ich ein warmer Farbtyp und mir würden Frühlingstöne stehen, was äußerst hilfreich für den nächsten Einkauf ist. 

Abends waren wir immer sehr müde, weshalb wir oft schon früh schlafengegangen sind, da der Tag doch sehr anstrengend war. 

Außerhalb der Schule unternahmen wir oft Ausflüge mit unserer Erasmusgruppe, wie zum Beispiel der Ausflug in die Holzwerkstatt, die Wanderung zum Grenztisch, die Fahrt ins Schwarzenegger-Museum, das Klettern in der Boulderhalle und vieles mehr. Wir hatten nachmittags manchmal nach der Schule etwas Freizeit, in der ich mit meinen neuen Freunden in die Stadt gefahren bin, um shoppen zu gehen.  

Insgesamt war der Auslandsaufenthalt unfassbar lustig und spannend. Würde es mir nochmal angeboten werden, würde ich es sofort nochmal machen.