Name: Josephine

Meine Schule zu Hause: Gustav-Hertz-Gymnasium Leipzig

Meine Erasmus+-Schule in Graz: Oeversee-Gymnasium

Meine Ziele für unseren Lernaufenthalt in Graz:

Meine Interessen und Hobbys:

Am meisten freue ich mich darauf, dass ich eine schöne Zeit haben werde und neue Freundschaften schließen kann. Natürlich freue ich mich auch auf die Zusammenarbeit mit dem Oeversee-Gymnasium und hoffe, dass ich neue Erfahrungen sammle, welche meinen Berufswunsch hoffentlich verstärken.


Respekt für Pflegeberufe

Während der Gruppenbegegnung zum Thema Berufsorientierung verbrachte ich meine Zeit am Oeversee Gymnasium. Ein Teil des Unterrichts fand an der Albert-Schweizer-Klinik statt.

Die ersten beiden Tage lernten wir Graz kennen und schauten uns viele schöne Orte, wie den Uhrenturm, das Wahrzeichen von Graz, an. Auch konnten wir an diesen beiden Tagen praktische Erfahrungen sammeln. Wir besuchten eine Holzwerkstatt und durften dort selbstausgewählte Gegenstände aus Holz erstellen. Während einer Wanderung mit Minigolfstationen am Wegesrand lernten wir uns untereinander besser kennen.

Jeden Tag hatten wir mit der „Gesundheitsklasse“ der Schule Unterricht: Deutsch, Englisch, Physik oder Biologie, aber auch Fächer wie islamische Religion oder EDV standen auf dem Programm.

Während des Unterrichts am außerschulischen Lernort an der Albert-Schweizer-Klinik, lernten wir sehr viel über die verschiedenen Bereiche der Geriatrischen Klinik. Natürlich wurde uns zuerst etwas Allgemeines über das Areal erzählt. Wir lernten, wie es sich anfühlt, wenn man älter wird, indem wir Handschuhe anzogen, mit welchen wir kaum noch etwas fühlten, oder wir simulierten mithilfe einer Brille verschiedene Augenschäden, um uns die reale Beeinträchtigung durch die Krankheit bewusst zu machen… Rollstuhl fahren, mit Krücken laufen und Rollator fahren durften wir ebenfalls ausprobieren. Ich war sehr überrascht, wie einfach es ist, mit dem Rollstuhl zu fahren. In den folgenden Tagen lernten wir ein paar der verschiedenen Bereiche, wie das Wundmanagement, die Aromapflege und die Bewegungswahrnehmung kennen. Uns wurde immer viel über die verschiedenen Bereiche erzählt, bevor wir kleine praktische Dinge dazu machten. Leider hatten wir keinen Kontakt mit den Patienten und konnten deshalb keine richtige Sicht auf das Leben der Patienten im Krankenhaus gewinnen.

An den Nachmittagen machten wir Ausflüge, z.B. waren wir im Schwarzenegger-Museum. Ich fand es dort sehr cool, weil wir von einem Schulfreund Schwarzeneggers herumgeführt wurden und er uns sehr viele interessante Dinge erzählte. Den Nachmittag in der Kletterhalle habe ich sehr genossen. Wir machten außerdem eine Wanderung vom Schöcklberg herunter. Im Vorfeld hatten wir etwas Angst vor dieser Wanderung, da wir im Dunkeln herunterliefen. Zum Glück gab es bei uns keine Unfälle und im Endeffekt fanden wir die Wanderung alle sehr cool.

Ich konnte die Zeit in Graz sehr genießen, da wir ein sehr schönes, ausgeglichenes Programm hatten und in einem sehr gemütlichen Hotel untergebracht waren. Meine Ziele konnte ich alle erfüllen. Ich habe viele, nette Leute kennengelernt und sogar neue Freundschaften geschlossen. Wir alle durften eine sehr intensive, aber auch abwechslungsreiche Woche genießen. Diese haben wir den Organisatoren des Erasmus-Projektes zu verdanken. An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich für die Möglichkeit, daran teilnehmen zu dürfen, bedanken.

Auch wenn ich festgestellt habe, dass der Pflegeberuf nichts für mich ist, habe ich auf alle Fälle viel gelernt: Respekt vor der Arbeit in diesem sensiblen Bereich.