Name: Felix
Meine Schule zu Hause: Oberschule Schmiedeberg
Meine Erasmus+-Schule in Graz: Landwirtschaftsschule Grottenhof
Meine Ziele für unseren Lernaufenthalt in Graz:
- besseren Einblick in landwirtschaftliche Berufe erhalten
- Stellenwert der Landwirtschaft in Österreich erfahren
- Erfahrungen im Beruf sammeln und deutsche und österreichische Landwirtschaft (z.B. Tierhaltung) vergleichen
Meine Interessen und Hobbys:
- Kegeln
- Umgang mit Tieren (ich züchte selbst Zwergkaninchen)
- Geschichte meines Heimatdorfes erfahren und Traditionen weiter-tragen (ich ziehe z.B. die alte Turmuhr im Schloss Naundorf auf)
Am meisten freue ich mich auf das Ausprobieren verschiedener Berufsfelder und das Kennenlernen unterschiedlicher Herangehensweisen im Beruf. Ebenso freue ich mich, die mitfahrenden Schüler und Betreuer kennen zu lernen.
Mein Berufswunsch als Landwirt wurde gestärkt
Der Freitagmorgen vor den Herbstferien startete für mich in Dresden mit einer Busfahrt nach Graz in das JUFA-Hotel Graz City. Am ersten Wochenende gab es für mich und die anderen 42 teilnehmenden Schüler viele teambildende Aktivitäten, ebenso haben wir einige kulturelle Sehenswürdigkeiten von Graz besucht, wie zum Beispiel den Uhren- und den Glockenturm.
Am Montag startete dann für mich der Unterricht in der Landwirtschaftsschule Grottenhof, in der Schüler von der 8. bis zur 12. Klasse lernen.
Der für mich beste und interessanteste Tag war der Dienstag. Der Tag startete mit der Busfahrt zum Grottenhof. Dort angekommen durften wir uns aussuchen, in welchen Bereich wir gehen wollten. Am Vormittag war ich im Forst tätig. Da wurde mir u.a. der Umgang mit Kettensägen beigebracht. Ebenso erfuhr ich viel über die Weiterverarbeitung von gefällten Bäumen, aber auch etwas über die Gefahren beim Fällen von Bäumen.
Am Nachmittag konnte ich die Arbeit als Lehrling in der Fleischerei ausprobieren. Dort habe ich Schweinefleisch in Wurstfleisch und Speck getrennt. Bevor ich aber in die Fleischerei durfte, musste ich mich entsprechend der Kleiderordnung umziehen. Da ich bisher nur wenig über die Fleischerei wusste, war das sehr interessant für mich.
Am Nachmittag wurden wir mit dem Bus abgeholt und sind in das Arnold-Schwarzenegger-Museum gefahren. Das Museum liegt in Thal, dem Kindheitsort von ihm. Ich fand den Ausflug sehr schön und auch sehr informativ, da sein Freund aus Kindertagen eine Führung für uns gemacht hat. Im Anschluss fuhren wir an die Fuchskirche. Das ist eine etwas anders entworfene und gebaute Kirche, die durch eine sehr farbenfrohe und künstlerische Architektur geprägt ist. Zum Abschluss des Tages ging es zum Abendessen in das Gasthaus „Dorrer“.
Von meinen Zielen konnte ich einige erfüllen. Ich habe den Einblick bekommen, was alles zur österreichischen Landwirtschaft in der Ausbildung dazu gehört, wie zum Beispiel Forstwirtschaft, Holzbearbeitung, u.v.m. Außerdem erfuhr ich, was an Fähigkeiten bei der Fleischerei benötigt wird. Ich konnte mich in verschiedenen Bereichen praktisch ausprobieren und einiges über das Schulsystem in der Steiermark erfahren. Dafür bin ich sehr dankbar.
Ich fand, dass die ganze Woche sehr schnell verging. Es war ein sehr lehrreiches und informatives Erlebnis, das durch ein gut gestaltetes Freizeitprogramm super abgerundet wurde. Mein Berufswunsch als Landwirt wurde gestärkt und gefestigt.
Die Bewerbung beim Erasmusprogramm kann ich absolut empfehlen, weil es eine sehr gute Möglichkeit ist, intensive Einblicke in das Leben eines Lehrlings zu einem bestimmten Berufszweig zu bekommen. Außerdem lernt man viele neue und interessante Menschen kennen. Ich bin dankbar, dass ich die Chance bekam, daran teilzunehmen.

