Name: Annalena
Meine Schule zu Hause: Oberschule Nordwest Torgau
Meine Erasmus+-Schule in Graz: Mittelschule Graz Straßgang
Meine Ziele für unseren Lernaufenthalt in Graz:
- neue Erfahrung sammeln
- viel daraus lernen
- sehen, wie es in anderen Ländern abläuft bzw. wie der Alltag dort ist
Meine Interessen und Hobbys:
- Ferienarbeit
- mich mit Freunden treffen Am meisten freue ich mich, mit den Leuten zu reden und zu erfahren, wie der Ablauf dort ist.
Kreativität in der Schule genutzt
Die Fahrt fing mit einer 12h Busfahrt an, aber zum Glück ging es schnell vorbei. Als wir im JUFA-Hotel ankamen, war ich sehr überrascht, dass die Räumlichkeiten so gut und teilweise auch sehr modern gehalten waren. Die Aktivitäten, an denen wir teilnahmen, waren sehr gut organisiert. Wir waren nämlich in einer Holzwerkstatt. Was ich auch sehr spannend fand, war, dass wir am Grenztisch waren. Als das Wochenende vorbei war, ging es in die Schule für Holz und Gestaltung. Das bedeutete für uns, dass wir ab jetzt jeden Morgen 5.30 aufstehen durften und uns fertigmachen mussten. Deswegen waren wir früh immer sehr im Stress, weil es dann 6.30 Frühstück gab und 7.20 zur Schule losging. Als wir in der Schule ankamen, dachten wir uns „wo sind wir hier gelandet“. Allerdings war es nicht so schlimm, die
Schule war zwar äußerlich heruntergekommen, aber dafür war die Technologie auf dem neusten Stand. In der restlichen Woche lernten wir mit Holz umzugehen und was man daraus alles bauen kann. Danach hatten wir Freizeit im Hotel oder wir sind wie z.B. Mittwoch den Schöckl hochgefahren mit einer Gondel. Runterzu sind wir gelaufen über einen Schotterweg, was im Endeffekt wohl doch nicht so eine gute Idee war, weil wir dann abends noch zum Arzt fahren mussten. Bloß gut, es war nichts Ernstes. Meine Ziele konnte ich erfüllen, weil wir die meiste Zeit als Team gearbeitet haben und ich Neues erleben konnte durch die Ausflüge, die wir gemacht haben. Dadurch konnte man auch neue Menschen kennenlernen. Ich habe auch herausgefunden, dass das Schulsystem ähnlich ist wie in Deutschland. Also es gibt den gleichen Lehrplan und das Schulsystem ist auch relativ gleich gestaltet. Was ich am besten fand, war, dass wir unsere Kreativität in der Schule nutzen konnten – und was mich verwunderte, dass die Mehrheit der Schüler andere Nationalitäten hatte. Die Erfahrungen der Woche haben mir gezeigt, dass ich bei dem Wunsch bleibe, später mal im Bereich Gastronomie zu arbeiten. Insgesamt kann ich es weiterempfehlen, hier mitzumachen, weil es Spaß macht und sehr lehrreich ist.

