Name: Tessa
Meine Schule zu Hause: Geschwister-Scholl-Gymnasium Taucha
Meine Erasmus+-Schule in Graz: Landesberufsschule Graz 2
Meine Ziele für unseren Lernaufenthalt in Graz:
- etwas über den Bereich Medien lernen
- neue Menschen kennenlernen
- etwas über Österreich lernen
Meine Interessen und Hobbys:
- Formel 1
- Joggen und Schwimmen
- Freunde treffen
Am meisten freue ich mich darauf, Neues im Bereich Medien und mehr über Österreich zu lernen.
Überraschenderweise wirklich viel über den Bereich Medien erfahren
Meine Erwartungen waren für die Fahrt nach Graz niedrig, dennoch hoffte ich darauf, etwas mehr über den Bereich „Medien“ zu erfahren.
Wir verbrachten das erste Wochenende mit unterschiedlichsten Aktivitäten, wo wir zum Beispiel praktisch arbeiteten und ein Vogelhaus aus Holz selbst bauten. Die Arbeit war sehr interessant, da wir zum Beispiel lernten, dass man nicht alles zusammenschrauben musste, sondern es auch hält, wenn die Maße zusammenpassen.
Am Samstagnachmittag waren wir dann noch am Uhrenturm, wo wir mit einer Zahnradbahn hochgefahren sind. Um wieder runterzukommen, haben wir die 170m lange Rutsche genommen. Nicht nur das Rutscherlebnis war interessant, sondern auch die Bauweise der Attraktion.
Am Wochenende waren wir in der Südsteiermark wandern, wo wir unter anderem auch sahen, wie toll und schön ein Weinfest in einem so kleinen Dorf sein kann. Ein weiteres Highlight war der Grenztisch zu Slowenien.
In der Schulwoche war ich in der Landesberufsschule Graz 2 im Bereich „Medien“. Der hohe Praxisanteil gefiel mir von Anfang an.
Am ersten Tag lernten wir die Mitschüler aus unserer Klasse kennen, die alle sehr sympathisch waren. Des Weiteren wurde uns gezeigt, wie wir mit den Programmen arbeiten können. Wir erstellten ein „Moodboard“, das heißt wir haben Ideen gesammelt, um ein Logo für ein Unternehmen herzustellen. Interessant dabei war, dass man immer ein Notizblock dabeihaben sollte, um Ideen festzuhalten, welche man später ggf. einarbeitet.
Wir lernten weiterhin wie man richtig Portraits und Produkte fotografiert, ebenso wie man das Licht einstellt. Doch das war nicht alles, was wir lernten. Bildbearbeitung, Spiegelung oder auch die Hintergründe wurden besprochen. Bei unserem eigenen Portrait sollten wir uns dann noch ein Spruch raussuchen. Wir durften aber auch eine Postkarte erstellen, in dem Fall war es Werbung für ein Café in Postkartengröße. Doch auch in Fächern, die nichts mit Medien zu tun haben, lernten wir viel, z.B. wie man einen Vertrag kündigt und was das Konsumenten-Schutzgesetz beinhaltet.
Der Besuch des Schwarzenegger-Museums, das Klettern und Bouldern und das Rodel auf der Sommerrodelbahn waren schöne Ereignisse, welche mir außerhalb der Zeit in der Berufsschule in Erinnerung bleiben.
Im Großen und Ganzen kann ich behaupten, dass sich meine Erwartungen erfüllt haben. Ich habe einerseits neue Menschen aus Sachsen aber auch aus Österreich kennengelernt und überraschenderweise viel über den Bereich Medien erfahren.
