Name: Charlotte

Meine Schule zu Hause: Oberschule Nordwest Torgau

Meine Erasmus+-Schule in Graz: Mittelschule Graz Straßgang

Meine Ziele für unseren Lernaufenthalt in Graz:

Meine Interessen und Hobbys:


Kreativität freien Lauf lassen

Als ich im JUFA-Hotel angekam, war ich hinsichtlich der räumlichen Gegebenheiten sehr überrascht. Diese waren sehr gut und ich habe mich sehr wohl gefühlt. Die Wochenendaktivitäten waren abwechslungsreich. Wir waren nämlich u.a. bei einem Uhrenturm, haben Minigolf gespielt und waren am Grenztisch. Also war ich das erste Mal in Slowenien. Zwar nur sehr kurz, aber trotzdem dort. Nun ging die Woche los. Jeden Morgen um 6 Uhr klingelte der Wecker. So richtig munter bin ich um die Zeit nicht. Ich war in der Mittelschule für Holz- und Gestaltung. Am Montag lernten wir als Erstes unseren Schulleiter kennen, der die Gruppe aufteilte. Wir lernten direkt am ersten Tag, welche Gemeinsamkeiten aber auch Unterschiede es im österreichischen und dem deutschen Schulsystem gibt. Der größte Teil war aber auch langweilig, da wir den Stoff, den unsere zugeteilte Klasse hatte, schon behandelt hatten. In dem Moment befürchteten wir Schlimmes, falls es die ganze Woche so geht. Doch in der Woche durften wir dann zum Glück unsere Kreativität freien Lauf lassen. Wir lernten den Stoff Holz besser kennen und was man aus diesem alles machen kann, z.B. haben wir ein Lichtschild mit indirekter Beleuchtung gebaut. Wir haben in der Schule sehr viel in Gruppen gearbeitet, wobei ich meine Teamfähigkeit unter Beweis stellen konnte. Zu Anfang sah die Schule veraltet und etwas heruntergekommen aus. Mit der Zeit waren wir immer mehr beeindruckt, weil wir festgestellt haben, dass sie sehr fortgeschritten im Bereich Technologie ist. In unserer Freizeit waren wir noch im Schwarzenegger-Museum und haben die Fuchskirche besucht. An einem anderen Tag ging es mit einer sehr entspannten Gondelfahrt den Schöckl hoch. Runter ging es mit einer anstrengenden Wanderung. Zuerst verlief alles super, doch es endete bei mir und zwei weiteren Schülern mit einer ärztlichen Untersuchung. Es war bei mir Überbelastung, und im Endeffekt ging alles gut aus. Selbst das war eine Erfahrung wert. Dabei konnte ich mein Durchhaltevermögen beweisen, indem ich trotz höllischer Schmerzen den Berg weiter runtergegangen bin. Die Ausflüge und anderen Aktivitäten waren allesamt sehr organisiert und haben dazu beigetragen, dass ich meine Ziele erfüllen konnte. Durch diese habe ich neue Bekanntschaften und kulturelle Erfahrungen gesammelt. Hieraus habe ich die Erkenntnis gezogen, dass ich nichts mit Holz in meinem späteren Beruf machen möchte, aber definitiv in einer kreativen Richtung weitergehen werde. Alles im Allem bin ich sehr zufrieden und glücklich, hier mitgemacht zu haben.