Name: Luisa
Meine Schule zu Hause: Oberschule Nordwest Torgau
Meine Erasmus+-Schule in Graz: Mittelschule Graz Straßgang
Meine Ziele für unseren Lernaufenthalt in Graz:
- neue Bekanntschaften machen
- entscheiden, ob der Berufszweig zu mir passt
- das österreichische Schulsystem richtig kennen lernen
Meine Interessen und Hobbys:
- Mannschaftssport
- Zeichnen und Wandern
- neue Städte und Kulturen kennen lernen
- Ausflüge mit meiner Familie machen
Am meisten freue ich mich auf das praktische Arbeiten.
Eine der besten Wochen meines Lebens
Trotz einer zwölfstündigen Busfahrt war diese Woche einer der besten Wochen in meinem Leben. Ich konnte unglaublich viele neue Sachen in dieser Woche erleben, lernen, sehen und erfahren. Angefangen hat es alles mit einem Stadtbesuch, wo wir mit einer Art Zug auf den Schlossberg gefahren sind und von dort aus mit einer ca. 60 m langen Rutsche wieder heruntergerutscht sind. Auch waren wir im City Center Graz und in einer Holzwerkstatt. Wir besuchten den Grenztisch zwischen Slowenien und Österreich, waren aber auch noch Minigolfen.
Am Montag ging es dann mit der Schule los. Wir hatten in der Holzschule einen ziemlich unschönen Start, da wir erstmal nur mit im Unterricht saßen, obwohl wir dachten, dass wir mehr praktische Dinge machen. Die nächsten Tage ging es dann immer weiter bergauf. Wir waren nur noch im praktischen Unterricht mit dabei, wo wir viele neue Sachen dazu gelernt und auch gesehen haben.
Dadurch, dass wir mit vielen Klassen in der Werkstatt Unterricht hatten, konnte ich ein weiteres Ziel erreichen, und zwar das Schulsystem kennen lernen. Es ist nicht sehr viel anders als unseres, aber doch schon sehr viel strenger. Da wir viel praktisch gearbeitet haben, konnten ich viele Fähigkeiten neu entdecken, von denen ich nie gedacht hätte, dass ich sie habe. Durch die tolle Arbeit, die wir geleistet haben, konnten wir viele unserer selbst gebauten Dinge mit nach Hause nehmen, wie zum Beispiel eine Lampe, eine Grillzange und selbst gemachte Armbänder. Jeder Tag in der Schule war natürlich anstrengend. Dabei habe ich festgestellt, dass ich diesen Berufszweig nicht wählen würde, da ich denke das er nicht wirklich zu mir passt. Aber es hat mir sehr großen Spaß gemacht und es hat mir gezeigt, was man wirklich alles mit Holz machen kann.
Auf die Freizeitaktivitäten haben wir uns immer gefreut, wie zum Beispiel auf das Schwarzenegger-Museum. Aber auch das Wandern war sehr schön. In diesen 8 Tagen konnte ich alle meine Ziele erfüllen: neue Leute kennenlernen, mir die Umgebung ansehen, alles über das Schulsystem und auch sehr viel über die Kultur erfahren. In dieser Woche gab es so viele Dinge die mich beeindruckt und bewegt haben. Am meisten habe ich mich über die netten Menschen gefreut, mit denen ich die ganze Woche verbringen durfte. Aber auch die anderen Aktivitäten waren einfach nur wunderschön, weil man das, was es hier gibt, überhaupt nicht von zuhause kennt.
Ich bin wirklich sehr dankbar und kann gar nicht in Worten ausdrücken, wie glücklich ich bin, mich hier beworben und diesen Mut gehabt zu haben, obwohl ich wusste, dass ich schon etwas weiter von zu Hause weg bin. Ich kann jedem nur empfehlen, an einem solchen Projekt teilzunehmen. Es waren wirklich so viele schöne Momente dabei – ich wäre traurig gewesen, wenn ich sie nicht erlebt hätte.

