Name: Mathis 

Meine Schule zu Hause: Ludwig-Richter-Oberschule Radeberg  

Meine Erasmus+-Schule in Graz: Mittelschule Graz Straßgang 

Meine Ziele für unseren Lernaufenthalt in Graz: 

Meine Interessen und Hobbys: 

Am meisten freue ich mich auf das Arbeiten mit neuen Menschen. 


Aufregende und anstrengende Tage in Graz

Nach 8 aufregenden und anstrengenden Tagen in Graz bedauerte ich, wieder nach Hause fahren zu müssen. Das absolute Highlight war dabei der Besuch auf dem Berg Schöckl. Auf den Berg hinauf sind wir mit einer Gondel gefahren, dabei hatten wir einen tollen Blick auf Graz. Wir hatten Glück und die Sommerrodelbahn war noch geöffnet, sodass wir unseren Mut unter Beweis stellen konnten und den Berg ein Stück hinunter gerast sind. Nach einem leckeren Abendessen ging es für uns zum Gipfelkreuz. Hier konnten wir tolle Fotos machen. Der Abstieg ins Tal wurde dann sehr abenteuerlich. Gestartet sind wir noch im Hellen und leider auch viel zu langsam. Mit einsetzender Dunkelheit wurde auch der Weg immer unebener. Wir mussten über viele Steine und Wurzeln steigen und auch zum Teil klettern. Zum Glück hatten wir ein paar Taschenlampen dabei. Mit einem Austauschlehrer aus Graz sind wir die Strecke bis zum Bus gerannt. Das Adrenalin schoss uns dabei nur so in die Adern. Für mich als Adrenalinjunkie genau das

richtige. Erwähnenswert ist dafür auch die Rutschabfahrt vom Schlossberg der Stadt Graz. Mitten im Berg führt eine Rutsche direkt nach unten. Innerhalb von 40 Sekunden lässt man dabei den Berg hinter sich. Fünf Tage habe ich die Mittelschule Graz Straßgang besucht. Am ersten Tag durften wir in der Klasse 4b mitlernen. Diese entspricht der 8. Klassenstufe in Deutschland. Durch die vielen verschiedenen Kulturen in der Klasse war das Lernen nicht immer einfach. In den nächsten Tagen durften wir dann in die gut ausgestattete Holzwerkstatt. Dabei konnte ich meine Fähigkeiten in der Holzverarbeiten unter Beweis stellen und auch verbessern. Als Werkstücke sind dabei eine LED-Lampe und eine Grillzange entstanden. Eine Besonderheit, neben dem Schwerpunkt Holzverarbeitung, ist ein großes Lego-Technik-Kabinett. Ich hatte so die Möglichkeit, meine vorherigen Kenntnisse auf dem Gebiet weiter auszubauen. Die betreuenden Lehrkräfte waren begeistert von unserem Geschick und unseren Ideen. Dieses Auslandsprojekt hat mir die Möglichkeit eröffnet, in den Beruf des Tischlers hineinzuschauen. Meinen Berufswunsch, Ranger zu werden hat es aber nicht geändert. Die Fähigkeiten der Holzverarbeitung werde ich aber in meinem Freizeitbereich weiter anwenden können. Ich bin dankbar für die Erfahrungen, die ich hier sammeln konnte, und dafür, dass ich neue Freunde kennenlernen konnte.